Deckkonstruktion.

Jede Karte nur ein Mal.

Grundsatz bei der Auswahl der Karten für ein Highlander-Deck ist die Regel, dass jede Karte außer Basic Lands (und Snow-Covered Basic Lands) nur ein Mal pro Deck enthalten sein darf. Ausschlaggebend ist - wie immer - der englische Name der Karte.

100 Karten Minimum.

Darüberhinaus gilt, dass das Deck mindestens 100 Karten umfassen muss.

Kartenpool.

Grundsätzlich können alle Magic-Karten, die von Wizards of the Coast™ hergestellt wurden, zur Deckkonstruktion verwendet werden. Folgende Ausnahmen und Regelungen sind dabei zu beachten:

Releasedatum der neuen Editionen.

Die Legalität der neuen Editionen wird zukünftig wie in allen Formaten der DCI zum weltweiten Releasedatum der entsprechenden Edition terminiert.

Sideboard.

Kein Sideboard.

Gespielt wird ohne Sideboard.

Highlanderpartien dauern aufgrund der etwas langsameren Natur des Formates oftmals länger als Spiele in anderen Formaten. Daher ist es eh schon ein wenig eng, mit einem Zeitlimit von 50/60 Minuten pro Runde Turniere durchzuführen. Auch das Mischen der Decks und das "Pilen" dauert länger als bei 60 Karten Decks, genauso wie das durchsuchen der Bibliothek zum Beispiel auf der Suche nach einem Land beim "fetchen". Zusätzliches Sideboarden würde diesen Zeitrahmen endgültig sprengen.

Darüberhinaus besteht ein Reiz des Formates gerade darin, dass man die Decks auf das zu erwartende Metagame justiert. Es gilt dabei immer abzuwägen, wie wichtig Antworten auf Fragen sind, die der Gegner stellen könnte. Eine Karte, die gegen ein bestimmtes Deck absolut tödlich ist, spielt nunmal gegen andere Decks evtl. eine so geringe Rolle, dass sie als tote Karte gesehen werden muss. Spiele würden nach dem Sideboarden auch sehr vom Glück abhängen, da dann derjenige Spieler gewinnt, der seine erste Hoser-Karte durchbekommt.

Während der Dauer von Turnier-Matches sind in Bezug auf die Regeln die einzigen Karten, die ein Spieler besitzt, diejenigen, welche zu dem Deck gehören, welches der Spieler gerade spielt.